ZEITUNGSBEITRÄGE
In der glarner woche, einer Glarner Lokalzeitung, erschien am 16. Dezember dieser Beitrag. Anschauen durch Klick oder herunterladen.

FERNSEHBEITRAG TELE SÜDOSTSCHWEIZ
Vor 30 Jahren hat Peter Maag aus Netstal das Hilfswerk WKMS gegründet. Die Organisation bietet Strassen- und Findelkindern in Rumänien Geborgenheit, genug zu essen und die Gelegenheit die öffentliche Schule zu besuchen.

Im letzten Jahr hat die WKMS knapp 150'000 Mahlzeiten für die in Armut lebenden Familien gekocht. Peter Maag erzählt über die Erfolge des Hilfswerks.

Dieser Beitrag wurde am 3. Juli 2020 gesendet.

SPENDENAUFRUFE
Die Hilfsorganisation WKMS lanciert drei mal im Jahr, an Ostern, im Sommer und zur Weihnachtszeit Flyer mit Spendenaufrufen.
Dies ist eine der wenigen Möglichkeiten, welche eine private Hilfsorganisation hat, die nicht von staatlichen Beiträgen profitiert und keine Unterstützung durch die öffentlich-rechtlichen Medienkanäle geniesst.
Umso mehr hofft WKMS, dass viele Spenderinnen und Spender mit ihrem Beitrag das Hilfswerk unterstützen.
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Diesen Flyer können Sie auch als pdf herunterladen. Nach dem Download wird der Flyer, je nach Einstellung Ihres Browsers, direkt angezeigt oder er befindet sich im Download-Ordner.

ERFOLGSGESCHICHTEN
sind immer schön und wenn sie zudem auch den Tatsachen entsprechen, also nicht geschönt wurden, sind sie noch schöner.
Von dieser Sorte könnte WKMS Dutzende von Beispielen, welche sie allerdings nicht an die grosse Glocke hängt, aufzählen. Wenn WKMS nun die folgenden Geschichten öffentlich macht, dann nur deshalb, weil sie aufzeigt, was Hilfe am richtigen Ort, mit sinnvoll eingesetzten Spendengeldern und mit vernünftigem Augenmass bewirken kann.
IONUT
Dies ist die Geschichte von Ionut. Er kam als Baby ins Heim, weil seine Mutter überfordert war. Überfordert von der Wohnsituation und ihrem familiären Umfeld. Die Bilder brauchen keinen Kommentar...
Der kleine Ionut war nicht nur nicht geplant, er war auch ein uneheliches Kind und hatte damit keinen Platz in der vielköpfigen Familie, welche immer noch in ärgster Armut lebt.
Aber Klein-Ionut hatte Glück, denn er bekam bei WKMS ein Zuhause und eine Familie, die ihm eine Chance für ein normales Leben bot. Und diese Chance nahm er wahr. Er besuchte den offiziellen Kindergarten und 11 Jahre die öffentlichen Schulen und schloss diese auf Gymnasium-Level ab.
Mit Siebzehn fand er mit seinen guten Zeugnissen in Piatra Neamt problemlos eine Lehrstelle als Bäcker/Konditor, die er mit guten Noten beendete. Das reichte ihm aber nicht. Dieses Frühjahr hat er, 22 Jahre alt, eine Zusatzlehre als Koch in einem grösseren Hotel der Stadt angefangen.
Ionut wird seinen Weg weiter gehen. Er hat gezeigt, dass die Erziehung im Heim von WKMS Früchte trägt und er hat nicht vergessen, wem er das zu verdanken hat.
Bei einem Besuch des Stiftungspräsidenten am Arbeitsort von Ionut hat dieser ad hoc einen Dessert (Ofenküchlein) kreiert und sich so bei seinem „Vater“ für die Jahre im Heim bedankt, von diesem Treffen ein Foto geschossen und es gerahmt seinem „Vater“ übergeben. Galant überreichte er bei dieser Gelegenheit der Dame eine einzelne Rose! Besser geht es nicht!
MANUELA
Ein kleines Mädchen, ein Baby im Säuglingsalter, wird auf der Treppe zu einem Krankenhaus gefunden. Von den Eltern keine Spur, nicht einmal ein Name oder das Geburtsdatum, geschweige denn irgendein anderer kleiner Hinweis auf die Herkunft des kleinen Mädchens war vorhanden. Nach einem Gesundheitscheck und der ungefähren Altersbestimmung, es war etwa sechs bis acht Tage alt, kam das Baby ins Heim von WKMS. Die zuständige Etagenmutter nannte sie einfach Manuela.  Auf diesen Namen wurde sie später auch getauft. Manuela war ein aufgewecktes Kind mit viel Ehrgeiz. In der Schule fiel sie mit guten Leistungen auf und schloss die Maturaprüfung mit einer Durchschnittsnote von 9.4 ab. Mit dieser vorzüglichen Note reihte sie sich ein in die zehn besten Absolventen Rumäniens. Dank dieser Leistung erhielt sie von einer Universität einen gratis Studienplatz. Diesen hat sie mit dem Fach Geografie am 1. Oktober 2019 angetreten.
Ich glaube, die Etagenmutter, unser gesamtes Personal, ja wir alle von WKMS haben in all den Jahren nicht alles falsch gemacht. Ein von ihren Eltern verlassenes Kind, also ein WKMS-Heimkind, an einer Universität zu haben ist wirklich nicht selbstverständlich.
Der Sprung aus dem Heim in die quicklebendige Studentenschar ist für die eher introvertierte Manuela nicht ganz einfach. Sie weiss aber, dass sie im Heim von WKMS immer ein Zuhause hat, welches sie jederzeit mit offenen Armen aufnimmt.

ERNTEDANKFEST
Mit dem Erntedankfest soll in Dankbarkeit an den Ertrag in Landwirtschaft und Gärten erinnert werden, aber auch daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.
WKMS hält diese Tradition hoch und begeht diesen Tag mit einer fröhlichen und besinnlichen Feier. Letztes Jahr hat der kleine Laienchor von WKMS seinen Dank an den Gründer von WKMS mit dem bekannten Lied Oh mein Papa, damals komponiert von Paul Burkhard für die musikalische Komödie Der Schwarze Hecht, vorgetragen. Für Peter Maag, den Gründer, war es ein sehr bewegender Moment.

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